Mit Gummistiefeln im Gebirge wandern – ist das wirklich möglich und notwendig?

Mein Reise- und Kletterfreund Thomas hatte schon lange den Traum, in den Ruwenzori-Nationalpark in Uganda zu reisen. Meine Reiselust auf Afrika war nicht besonders groß, aber als ich mich mit dem Ruwenzori beschäftigte, entwickelte sich diese doch. Das Ruwenzori ist durch eine hohe Luftfeuchtigkeit und große Niederschlagsmengen geprägt. Es gibt nur kurze Abschnitte im Jahr, in denen Trekking sinnvoll ist. Ein Zeitraum ist Dezember-Februar. Aber selbst in dieser Zeit kann es immer wieder zu Regenfällen kommen. Das Hauptziel der meisten Bergsteiger ist neben der einmaligen Flora und Fauna, der Mount Stantley / Margherit Peak – mit 5109 m der dritthöchste Berg Afrikas – mit dem einzigen Gletscher, der diesen Namen in Afrika noch verdient. Das Ruwenzori ist ein Nationalpark, den Bergsteiger nur geführt betreten dürfen. Es gibt zwei Organisationen, die Trekkings dort anbieten dürfen. Durch diese beiden Organisationen werden die Wege angelegte, gepflegt –  denn diese wachsen innerhalb kürzester Zeit wieder zu und sie bauen und unterhalten die Übernachtungscamps. Die beiden Organisationen unterhalten separate Wegesysteme, nur an den großen Gipfeln überschneiden sich diese. Über die großen Outdoorreiseanbieter kann man ein fertiges 8 – tägiges Trekking buchen. Dies wollten wir nicht. Wir nahmen selbst Kontakt zu RTS (Rwenzori Trekking Services) auf. Dieser war unkompliziert und so hatten wir schnell ein 10 tägiges Trekking zusammen gestellt. Weiterlesen

Ushongo Beach Pangani Tansania Ostküste Reisebericht

Ein dickes Wundpflaster am Kopf und die abrasierten Haare mit einer antiseptischen Salbe eingefärbt, so lernte ich unsere Gastautorin Steffi kennen. Das war im August 2016 am Ushongo Beach in Tansania, kurz nach ihrem Autounfall im Busch und zwei Tage vor meinen 33ten Geburtstag.

Zufälle schreibt das Leben und spontane Begegnungen machen das Reisen reisenswert. Im heutigen Gastbeitrag berichtet Steffi von Pangani an Tansanias Ostküste und gibt Einblicke in den „Alltag“ einer Deutschen, die dort arbeitet und lebt, wo andere sich nur hinträumen oder bestenfalls einmal im Leben Urlaub machen. Viel Spaß beim Lesen. Weiterlesen

Massaimarkt Mgagao Tansania Moshi Massai

Moshi liegt direkt an den weiten Ausläufern des Mount Kilimanjaro in Tansania. Hier kannst du, neben Arusha, deine „Eintrittskarte“ für die Besteigung des Kilimandscharo lösen. Doch noch nicht jeder hat die Kohle oder die Puste sich auf diese Kühlkammer Ostafrikas zu stürzen und ordentlich Höhenluft zu schnuppern. So auch unsere Gastautorin Theresa, die für uns über die Alternativen zum Kili rund um Moshi berichtet. Kilimanjaro Kaffeetouren, Hot Springs oder abgelegene Massai-Märkte, diese Region hat viel zu bieten. Lies selbst… Weiterlesen

backpacking tansania stone town

pangani slave trade tanzaniaPangani, 50 Kilometer südlich von Tanga. Ich schaue in die Gesichter der Bewohner dieses kleinen Dörfchens und es erinnert wenig an das Urafrikanische, das ich im Herzen von Tansania sah. Die Körperformen, die Gesichtszüge, die Nasen – ein Melange aus Araber und Ostafrikaner. Bis dahin hatte ich keinen Schimmer vom grausamen, menschenverachtenden Sklavenhandel, der die ostafrikanischen Ureinwohner bis ins 20. Jahrhundert in Atem hielt. Keinen Schimmer davon, was ein Araber in Tansania verloren hatte. Keinen Schimmer, wie ausgerechnet ein kleines „unschuldiges“ Dorf an Tansanias Küste zum Mittelpunkt des Sklavenschmuggels in Ostafrika werden konnte. Weiterlesen

Usambara Berge Tansania Trekking Kilimandscharo

Bergsteigen Tanzania TrekkingDie Usambara Mountains im Nordosten von Tansania sind mit ihren malerischen Dörfern, vielverzweigten Wanderpfaden und reicher Kolonial-Geschichte ein absolutes Highlight für jeden Trekking-Fan. Weiterlesen

ol doinyo lengai tanzania lake natron

Caldera Ol Doinyo Lengai Trekking Tansania

Ol Doinyo Lengai. Diese verdammte Kälte mitten in Afrika. Ich liege zusammengekauert in einer kleinen Felsnische, die Knie angezogen, die Hände tief unter die Achseln vergraben und den Trekkingrucksack zum Schutz über das Gesicht gestülpt. Neben mir liegt mein Massai Guide unter seiner dünnen rot-schwarz karierten Decke und schläft seelenruhig, während ich vor Zittern kein Auge zu machen kann. Weiterlesen