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Abenteuer Leben. Verlasse deine Komfortzone und stürze dich in das nächste Adventure. Wenn du noch Inspiration suchst dann wirst du hier fündig.

Mit Gummistiefeln im Gebirge wandern – ist das wirklich möglich und notwendig?

Mein Reise- und Kletterfreund Thomas hatte schon lange den Traum, in den Ruwenzori-Nationalpark in Uganda zu reisen. Meine Reiselust auf Afrika war nicht besonders groß, aber als ich mich mit dem Ruwenzori beschäftigte, entwickelte sich diese doch. Das Ruwenzori ist durch eine hohe Luftfeuchtigkeit und große Niederschlagsmengen geprägt. Es gibt nur kurze Abschnitte im Jahr, in denen Trekking sinnvoll ist. Ein Zeitraum ist Dezember-Februar. Aber selbst in dieser Zeit kann es immer wieder zu Regenfällen kommen. Das Hauptziel der meisten Bergsteiger ist neben der einmaligen Flora und Fauna, der Mount Stantley / Margherit Peak – mit 5109 m der dritthöchste Berg Afrikas – mit dem einzigen Gletscher, der diesen Namen in Afrika noch verdient. Das Ruwenzori ist ein Nationalpark, den Bergsteiger nur geführt betreten dürfen. Es gibt zwei Organisationen, die Trekkings dort anbieten dürfen. Durch diese beiden Organisationen werden die Wege angelegte, gepflegt –  denn diese wachsen innerhalb kürzester Zeit wieder zu und sie bauen und unterhalten die Übernachtungscamps. Die beiden Organisationen unterhalten separate Wegesysteme, nur an den großen Gipfeln überschneiden sich diese. Über die großen Outdoorreiseanbieter kann man ein fertiges 8 – tägiges Trekking buchen. Dies wollten wir nicht. Wir nahmen selbst Kontakt zu RTS (Rwenzori Trekking Services) auf. Dieser war unkompliziert und so hatten wir schnell ein 10 tägiges Trekking zusammen gestellt. Weiterlesen

Abenteuer Trans Euro Trail: Mit der Tenere 700 durch Osteuropa Der Trans Euro Trail ist ein Abenteuer sondergleichen. Ob mit der leichten Honda Crf250L oder einer dicken Reiseenduro à la BMW 1250 GS, jeder Hobbyfahrer kommt auf dieser Geländestrecke quer durch Europa, am einen oder anderen Punkt, an seine Grenzen.

Große Arnspitze bei Scharnitz (1./2. März 2020) mit Video

Wenn du das Abenteuer suchst, wird es dich finden, egal in welche Himmelsrichtung du gerade Ausschau hältst.

Es war nicht ausgesprochen aber innerlich wussten Nik und ich, das wir die Große Arnspitze in Angriff nehmen werden. Einen Tag lang hatten wir in Mittenwald gesessen und über Karten gehangen, Routen aufgestellt, Routen wieder verworfen. Wir wollten in die Natur, in den tiefen Schnee, viele Höhenmeter unter die Bergschuhe bringen und unterwegs für 2 bis 3 Tage Zelten.

Erst Lawinenwarnstufe 3, dann wieder 2. Starke Winde. Neuschnee. Die Vorzeichen drehten sich ständig und die Route durchs Isartal, dem Karwendelgebirge und dem Wettersteingebirge, die wir uns ausgedacht hatten, drehte sich ebenfalls wie eine tibetische Gebetsfahne im Wind.

Letztendlich stopften wir unsere Ausrüstung und Verpflegung für 3 Tage in unsere großen *Trekking-Rucksäcke und trotteten los. Die Spontanität und die sich stündlich ändernde Wetterlage sollten unser Kompass sein. Routen in der Region gibt es schließlich genügend, ob die im Winter auch begangen werden sollten/ können, steht auf einem anderen Blatt. Weiterlesen

Schneeschuhwanderung Alpen (03. März 2020)

Schneeschuhwanderung Alpen

Mit 36 Lentzen auf dem Buckel gibt es einige Dinge, die ich bereits im Leben getan habe, und es gibt unendlich viele, die noch darauf warten, gemacht zu werden. Eine Schneeschuhwanderung in den Alpen war eine davon.

Meine Bucket List ist im ständigen Umbruch. Als sich mir die Chance bot mit meinem Kumpel Niklas die Alpen unsicher zu machen, musste ich nicht viel nachdenken. Weiterlesen

 

Der Watzmann: „Schicksalsberg“ der Deutschen, „Witwenmacher“ und höchster Berg von Berchtesgaden . Seine Ostwand erstreckt sich über 1.800 Höhenmeter bis zum Gipfel. Damit ist die Ostwand des Watzmann die höchste Felswand der Ostalpen und maßgeblich dafür verantwortlich, dass über 100 Bergsteiger in diesem Gebirgsmassiv den Tod fanden. Die Überschreitung des Watzmann zählt zu den bekanntesten Bergtouren in den Bayrischen Alpen und führt den geneigten Bergsteiger über die drei Hauptgipfel des Watzmann (Hocheck (2.651m), Mittelspitze (2.713m) und Südspitze (2.712m)), die mit einem schwindelerregenden Grat verbunden sind.

So viele tolle Infos für dich 😉 Die hatte ich allerdings nicht, als ich mich für diese Bergtour entschied. Einzig eine kurzer Fernsehbeitrag über „Bergretter in Not“, der über den (heutigen) Irrsinn in den Bergen berichtete und all die Touris, die sich für ihr bedeutungsloses Instagram-Foto in Lebensgefahr begeben, zeigte den Watzmann und erwähnte die Watzmann-Überschreitung. Es war die Rede von „Gefahr“, „Selbstüberschätzung“, „technisch Anspruchsvoll“, „rasanten Wetterumschwüngen“, „Stau“ und das viele der unerfahrenen Bergtouristen die Watzmannüberschreitung fälschlicherweise für einen Kettersteig halten würden.

Das Einzige, das sich davon in meinen Synapsen festgesetzt hatte, waren die Bilder der schroffen Bergflanken und der leicht malzige Geschmack von Abenteuer auf der Zunge. Irgendwann, Irgendwann machst du diese Tour, hatte ich mir fest vorgenommen. Irgendwann kann schneller sein, als man denkt, und als ich vor 14 Tagen für ein Meeting mit meiner alten Africa Twin zum Tegernsee gedüst bin, drängte sich mir diese Chance auf, wie ein fetter Sitznachbar im Billigflieger.

Genug geschwafelt. Wie war nun die Watzmann-Überschreitung an einem Tag? Ist es so hart wie überall behauptet? Musste ich über Berge von in Goretex gewickelte Touristen kraxeln? Dies und vieles mehr liest du in meinem Erfahrungsbericht. Weiterlesen