Mit 36 Lentzen auf dem Buckel gibt es einige Dinge, die ich bereits im Leben getan habe, und es gibt unendlich viele, die noch darauf warten, gemacht zu werden. Eine Schneeschuhwanderung in den Alpen war eine davon.
Meine Bucket List ist im ständigen Umbruch. Als sich mir die Chance bot mit meinem Kumpel Niklas die Alpen unsicher zu machen, musste ich nicht viel nachdenken. Weiterlesen
Der Watzmann: „Schicksalsberg“ der Deutschen, „Witwenmacher“ und höchster Berg von Berchtesgaden . Seine Ostwand erstreckt sich über 1.800 Höhenmeter bis zum Gipfel. Damit ist die Ostwand des Watzmann die höchste Felswand der Ostalpen und maßgeblich dafür verantwortlich, dass über 100 Bergsteiger in diesem Gebirgsmassiv den Tod fanden. Die Überschreitung des Watzmann zählt zu den bekanntesten Bergtouren in den Bayrischen Alpen und führt den geneigten Bergsteiger über die drei Hauptgipfel des Watzmann (Hocheck (2.651m), Mittelspitze (2.713m) und Südspitze (2.712m)), die mit einem schwindelerregenden Grat verbunden sind.
So viele tolle Infos für dich 😉 Die hatte ich allerdings nicht, als ich mich für diese Bergtour entschied. Einzig eine kurzer Fernsehbeitrag über „Bergretter in Not“, der über den (heutigen) Irrsinn in den Bergen berichtete und all die Touris, die sich für ihr bedeutungsloses Instagram-Foto in Lebensgefahr begeben, zeigte den Watzmann und erwähnte die Watzmann-Überschreitung. Es war die Rede von „Gefahr“, „Selbstüberschätzung“, „technisch Anspruchsvoll“, „rasanten Wetterumschwüngen“, „Stau“ und das viele der unerfahrenen Bergtouristen die Watzmannüberschreitung fälschlicherweise für einen Kettersteig halten würden.
Das Einzige, das sich davon in meinen Synapsen festgesetzt hatte, waren die Bilder der schroffen Bergflanken und der leicht malzige Geschmack von Abenteuer auf der Zunge. Irgendwann, Irgendwann machst du diese Tour, hatte ich mir fest vorgenommen. Irgendwann kann schneller sein, als man denkt, und als ich vor 14 Tagen für ein Meeting mit meiner alten Africa Twin zum Tegernsee gedüst bin, drängte sich mir diese Chance auf, wie ein fetter Sitznachbar im Billigflieger.
Genug geschwafelt. Wie war nun die Watzmann-Überschreitung an einem Tag? Ist es so hart wie überall behauptet? Musste ich über Berge von in Goretex gewickelte Touristen kraxeln? Dies und vieles mehr liest du in meinem Erfahrungsbericht. Weiterlesen
https://www.burning-feet.com/wp-content/uploads/2019/08/Watzmannüberschreitung-Alpen-Bergsteigen-Berchtesgaden-15.jpg400640Stefan Schülerhttps://www.burning-feet.com/wp-content/uploads/2025/02/Logo-BurningFeetAdventures-2-2-3-final-roughedges.pngStefan Schüler2019-08-03 00:17:492021-08-09 11:54:08Abenteuer Watzmann-Überschreitung: An einem Tag zum Gipfelstürmer
Unser Gastautor Bernd war im November 2016 allein auf der AnnapurnaRunde (Annapurna Circuit) in Nepal unterwegs. Mit seinen sehr eindrucksvollen Fotos und einem ausführlichen Reisebericht lässt er dich hautnah an seinem Trekking im Himalaya teilhaben… Viel Vergnügen beim Lesen.
Minus 33 °C, 40 Zentimeter Neuschnee und verdammt böiger Wind am Gipfel des Mount Damavand im Iran. Der Damavand hatte definitiv etwas dagegen von mir Mitte Oktober allein bestiegen zu werden. Zu extrem für meine Berg-Ausrüstung, die ich für mein Backpacking-Abenteuer im Mittleren Osten eingepackt hatte. Alternativen mussten her. Kurzum entschloss ich mich weiter gen Süden zu reisen und einen weniger prominenten Berg ins Auge zu fassen.
Meine Entscheidung fiel auf den Shir Kuh (Shrikuh), übersetzt der „Löwenberg“, 40 Kilometer südwestlich des Wüstenstädtchens Yazd gelegen. Mit seinen 4.075 Metern ist der Shri Kuh vulkanischem Ursprungs und durch seine „geringe“ Höhe für ambitionierte Bergsteiger kein Vergleich zum Damavand.
Nun kommt es bekanntermaßen nicht immer auf „höher, weiter, schneller“ an. Das Erlebnis sollte beim Bergwandern/ Trekking im Vordergrund stehen. Mit seinem brüchigen Gestein und dem 360° Panorama, mit dem der höchste Berg der Region seinen Besuchern den Atem raubt, halten so manche Fünftausender nicht Schritt.
Was du alles über den Shir Kuh bei Yazd Wissen solltest, um ihn zu besteigen, habe ich dir kurz zusammengefasst. Weiterlesen
Du jonglierst mit dem Gedanken, solo den Kasbek (5.047m) im Kaukasus zu besteigen? Dann zieh dir den Schlüpfer hoch, putz die Nase und lies ganz genau, was ich zu berichten habe. Weiterlesen
https://www.burning-feet.com/wp-content/uploads/2017/09/Gergeti-Gletscher-Bergsteigen-Kasbek-Mount-Kazbek-Georgien-Kaukasus-Reisebericht.jpg500768Stefan Schülerhttps://www.burning-feet.com/wp-content/uploads/2025/02/Logo-BurningFeetAdventures-2-2-3-final-roughedges.pngStefan Schüler2017-09-28 13:24:422017-09-28 13:35:01Kasbek: Unterwegs im ewigen Eis des Kaukasus (Bergsteigen, Reisebericht)
Ol Doinyo Lengai. Diese verdammte Kälte mitten in Afrika. Ich liege zusammengekauert in einer kleinen Felsnische, die Knie angezogen, die Hände tief unter die Achseln vergraben und den Trekkingrucksack zum Schutz über das Gesicht gestülpt. Neben mir liegt mein Massai Guide unter seiner dünnen rot-schwarz karierten Decke und schläft seelenruhig, während ich vor Zittern kein Auge zu machen kann. Weiterlesen